HBV 91 Celle
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Mo 29.02.2016

1. Herren: "Bären" kassieren deftige Heimpleite

Am letzten Sonnabend mussten die Celler "Bären" gegen den ärgsten Verfolger aus Luhdorf/Scharmbeck ran und wollten die Gäste unbedingt besiegen, um die theoretische Chance auf einen Podestplatz zu wahren. Daraus wurde jedoch nichts: Der spielstarke Tabellenfünfte nutzte die verpassten Chancen der Heimsieben in der Anfangsphase und gewann am Ende mit 27:22 auch in der Höhe verdient.

Schon der Beginn der Partie sollte nichts Gutes verheißen, denn gleich in den ersten 10 Minuten versiebten die Hausherren sage uns schreibe vier Hundertprozentige - zum Haareraufen! Dennoch leuchtete ein 4:2 für "die Bären" auf der Anzeigetafel, weil die Gäste zunächst den Faden nicht fanden und einige Ballverluste fabrizierten. Dann kam die SG aber ins Rollen, übernahm Mitte der ersten Halbzeit die Führung (6:8) und baute diese bis zum Pausenpfiff sogar auf 8:13 aus - auch weil der Günther-Truppe weitere Großchancen liegen ließ. Die Ladehemmung der HBV-Offensive besserte sich zwar in Durchgang zwei; mehr als den Fünf-Tore-Rückstand nicht noch weiter anwachsen zu lassen, gelang den Cellern bis zum Ende der Partie jedoch nicht. Zwar hatte die Heimsieben beim 20:23 (55.) nochmal die Möglichkeit, auf zwei Tore zu verkürzen und vielleicht doch noch die Wende zu schaffen, doch auch diese Einwurfmöglichkeit wurde kläglich vergeben. Nach dem Abpfiff feierten die Gäste, die eine clevere Leistung ablieferten, die beiden Punkte ausgiebig, während "die Bären" kopfschüttelnd den verpassten Möglichkeiten in der Anfangsphase nachtrauerten. Wollen die Celler das selbstgesteckte Saisonziel "vorderes Drittel" noch realisieren und demnach den momentanen 4. Rang halten, ist nach der Pleite ein Überraschungssieg gegen einen der top Drei schon fast Pflicht.

Bedanken möchten sich die Gastgeber beim fairen Gegner und bei den Schiedsrichtern für den kurzfristigen und unkomplizierten Umzug in die Hölty-Halle, weil der eigentliche Spielort, die Sporthalle in Altenhagen, durch ein Baugerüst - warum auch immer dies dort stand - nicht zugänglich war. Durch das Mitwirken aller konnte dann die Partie mit halbstündiger Verspätung noch fast planmäßig ausgetragen werden - das nennt man Sportsgeist!

Für den HBV spielten: Sergej Lutz, Robert Schucht - Viktor Donner (6), Moritz Kaplick (7/2), Matthias Reinbold (2), Benjamin Kaplick (1), Christian Sievert, Luis Meyer (1), Arne Sevenich, Nils Pape, Pascal Bolay (4), Christoph Möller (1). (lg)

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