HBV 91 Celle
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Do 25.01.2018

1. Damen siegt im Rückspiel gegen SG Luhdorf/Scharmbeck

Zum ersten Heimspiel des Jahres empfingen unsere Frauen die Damen der SG Luhdorf/Scharmbeck in der HBG-Halle. Im Hinspiel hatte man noch eine deutliche Niederlage kassieren müssen, doch wollten sich die Mädels davon nicht beeindrucken lassen und motoviert durch die Steigerung im Verlauf der Saison, den Gegnern den Kampf ansagen.

Gleich zu Beginn der Begegnung wurde allen klar, dass es sich um ein temporeiches Spiel handeln würde. Beide Mannschaften kamen zu schnellen Torerfolgen, sodass es nach vier Minuten bereits 3:3 stand. Kurz darauf konnten sich die 91erinnen durch einen verwandelten 7-Meter und einem erfolgreichen Wurf aus dem Rückraum von Pia Wolschendorf sogar erstmalig eine 2-Tore-Führung erspielen. Die Konzentration war hoch und im Angriff fand man immer wieder die Lücken. Doch die Abwehr stand nicht ganz so kompakt, wie nötig und ermöglichte den Gegnerinnen, immer wieder durch Einzelaktionen nachzuziehen, wodurch sich das Spiel sehr ausgeglichen gestaltete. In der 20. Minute hatten die Luhdorferinnen beim 10:10 wieder den Ausgleich hergestellt. Dennoch schienen die Cellerinnen, das Zepter in der Hand zu haben und das Spiel zu bestimmen, wenn auch die Kräfte zu Ende der ersten Halbzeit etwas nachließen. Sie ließen sich nicht von einer kurzen Führung der Gäste beim 12:13 beeindrucken und besonders Stephanie Stewart kämpfte sich immer wieder durch die gegnerische Abwehr, sodass man mit einer 15:13-Führung in die Pause gehen konnten.

In der Kabinenansprache ließ Trainer Moritz Kaplick seine Mädels erst einmal durchatmen. Er lobte die kämpferische Leistung und wollte, dass die Konzentration weiter hochgehalten wird. Hier war es mehr als möglich, einen Sieg einzufahren und dafür sollte alles gegeben werden.

Gut erholt starteten die HBVlerinnen in die zweite Hälfte. Die Abwehr arbeitete hochkonzentriert und erschwerte den Gegnerinnen sichtlich, ihre Angriffe nach Wunsch zu gestalten. In der 38. Minute konnten die Mädels beim 18:14 sogar zum ersten Mal mit 4 Toren in Führung gehen. Besonders Svenja Dompke nutzte ihre Wurfchancen ein ums andere Mal erfolgreich. Doch das Spiel war kräftezehrend, sodass es den Mädels leider nicht gelang, den Sack frühzeitig zuzumachen. Denn auch die Luhdorferinnen gaben nicht auf und schafften in der 50. Minute den Anschlusstreffer zum 23:22, sodass Moritz mit der Auszeit reagierte. Die kurze Verschnaufpause tat der Mannschaft sichtlich gut und sie nahmen das Spiel wieder in die Hand. Durch weitere verwandelte 7-Meter und einige Angriffe aus der 2. Welle hatten sie sich den 4-Tore-Vorsprung beim 28:24 zwei Minuten vor Schluss zurückerkämpft und damit den Sieg in der Tasche. Daran konnten auch die zwei letzten Gegengreffer nichts mehr ändern. Die Freude und Erleichterung war sichtlich groß. Jetzt bleibt zu hoffen, dass der verdiente Sieg Mut und Lust auf mehr macht.

Es spielten:
Tina Kaltwasser im Tor, Katja Büscher im Tor und Feld, Pia Wolschendorf (8/5), Svenja Dompke (8/1), Lara Heilemann, Stephanie Stewart (4), Sophie Löber (1), Stephanie Koerth (3), Inga Sevenich, Kristin Heinecke, Stella Koerth (3), Nicol Oboda (1)

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