HBV 91 Celle
Handball- und Breitensport-Verein von 1991 Celle
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Di 19.04.2016

1. Damen: Nur ein Tor in Halbzeit zwei kassiert

Die 1. Damen des HBV 91 Celle zeigte sich zum Saisonabschluss noch einmal hellwach. Mit einem sehr deutlichen 36:6-Erfolg nach einem 15:5-Halbzeitstand, wurde der Tabellenvorletzte MTV Schwarmstedt deutlich besiegt. Natürlich kam den Cellerinnen entgegen, dass die Gäste nur über zwei Auswechselspielerinnen verfügten und nach vielen Abgängen insgesamt eine schwierige Saison hinter sich haben. Anerkennenswert ist dabei, dass die "Schmalspurbesetzung" nicht vorzeitig aufgegeben hat und auch am Sonntag in Celle nie das Kämpfen einstellte. Den HBV-Damen hingegen gelang es zum Saisonabschluss endlich einmal, sich nicht dem Gegner anzupassen, sondern die eigenen Stärken abzurufen - und dies in eindrucksvoller Manier.

Bis auf die Langzeitverletzten waren alle Spielerinnen dabei, was allerdings schon einige Male in der zurückliegenden Spielzeit von Nachteil war. Denn das Bestreben alle Spielerinnen einzusetzen, ging nicht selten zu Lasten des Spielflusses und auch der Deckungsleistung. Davon war im Abschlussspiel nichts zu spüren: Die Abwehr stand vor der gut aufgelegten Lisa im Tor sehr sicher und ließ in der ersten Halbzeit gerade mal fünf Gegentore zu. Im Angriff wurden trotz der hohen Trefferzahl noch einige Fehler produziert, weil die hohe Geschwindigkeit teilweise zu ungenauen Pässen oder zum Übersehen frei stehender Mitspielerinnen führte.

Besonders gut war allerdings die Leistung in der zweiten Halbzeit. Denn anstatt sich den zwar tapfer kämpfenden, aber dem Kräfteverschleiß Tribut zollenden Schwarmstedterinnen anzupassen und einen Gang zurückzuschalten, steigerten sich die 91erinnen sogar noch: So ließen die HBV-Damen nach dem sechsten Treffer für die Gäste, der kurz nach der Halbzeitpause fiel, nicht einen Ball mehr ins Celler Tor. Die Abwehr verlor so gut wie keinen Zweikampf und zwang die Angreiferinnen durch kluges Stellungsspiel zu ungenauen Pässen und Torwürfen. Im Angriff wurde ebenfalls konzentriert weitergearbeitet, und so fielen die Tore wie reife Früchte. Mit einer Ausnahme, konnten sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen, wobei die Außenpositionen gleichwertig mit den übrigen Angreiferinnen kaum eine Chance ungenutzt ließen und zusammen 14 Tore beisteuerten.

Hervorzuheben ist, dass Sergej sich bereiterklärte, für die nicht angereisten Schiedsrichter einzuspringen und seine Sache sehr gut machte. Er zeigte viel Spielverständnis und kam mit nur zwei Verwarnungen und einer Zeitstrafe in einem fairen Spiel aus - eine der besten Schiedsrichterleistungen der Saison. Abschließend bleibt festzustellen, dass in der Saison leider zu viele schwächere Spielen gegen die Spitzenteams gezeigt wurden. Die geringe Zahl von Mannschaften und die damit verbundene Anzahl von nur 14 Spielen waren zusätzlich hinsichtlich der Weiterentwicklung des Teams recht unbefriedigend. (wk)

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