HBV 91 Celle
Handball- und Breitensport-Verein von 1991 Celle
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Mi 01.11.2017

Deutliche Niederlage gegen ungeschlagenen Gegner

Am Sonntag empfingen unsere Mädels der 1. Damen die HSG Elbmarsch im HBG. Von Vornherein war allen klar, dass die bisher ungeschlagenen Gegnerinnen eine harte Nuss sein würden.

Trotz ihrer bisherigen Niederlagen, gingen die ersatzgeschwächten 91erinnen motiviert ins Spiel und konnten sogleich das erste Tor erzielen. Doch die Schwächen in der Abwehrarbeit zogen sich auch durch diese Partie, sodass die Elbmarscherinnen schnell in Führung gehen und ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen konnten. Die ungewohnte Rückraumformation spielte die Angriffe wie vorgenommen lange aus, aber tat sich mit dem Erspielen von sehr guten Torchancen schwer. Aufschwung kam in den Angriff, als Torfrau Katja Büscher als 7. Feldspielerin dazu kam. Durch die Überzahl konnten Lücken in die gegnerische Deckung gerissen werden, was mit dem ein oder anderen Tor belohnt wurde. So gelang es den Cellerinnen, nach einem anfänglichen Rückstand von 1:5 wieder auf 5:7 heranzukommen. Doch die Abwehr schwächelte weiter und in der 25. Minute gab es dann noch einen herben Rückschlag: durch eine unnötige Aktion wurde die Abwehrchefin Sophie Löber verdient mit der roten Karte bestraft und musste somit das Spielfeld verlassen. Dadurch wurde zum einen das Loch in der Abwehr größer, zum anderen waren nun auch die angeschlagenen Mitspielerinnen unter Zugzwang und die Mannschaft schien mental geschwächt. Die Gäste nutzen diese Schwäche konsequent aus und bauten ihren Vorsprung bis zur Halbzeitpause auf 6:13 aus.

In der Pause appellierte Trainer Wolfgang Kaplick an den Kampfgeist seiner Mädels und wünschte sich, dass sie trotz der schlechten Umstände ihr Bestes geben und es den Gegnerinnen so schwer wie möglich mache würden.

Jedoch startete die zweite Hälfte leider gar nicht so, wie es sich die Mädels vorgenommen hatten. Innerhalb von zehn Minuten war der Rückstand beim Spielstand von 9:21 auf 12 Tore angewachsen. Immer häufiger ermöglichten die HBVlerinnen den Gästen von der HSG, durch unüberlegte und zu hastige Abschlüsse, das schnelle Gegenstoßspiel über die erste und zweite Welle. Dann besonnen sich die Mädels noch einmal darauf, was in der Kabine zur Sprache kam: konzentrierte Angriffe spielen, bis sich eine deutliche Chance bietet und in der Abwehr auch in ungewohnter Formation aggressiv zupacken. Bis zur 50. Minute konnten sie das Spiel dann ausgeglichen gestalten, ehe die Kräfte in den Schlussminuten sichtbar schwanden. Am Ende stand es 16:31 für die HSG Elbmarsch, aber positiv festzuhalten ist, dass unsere Damen trotz der prekären Personalsituation bis zum Schluss gekämpft haben.

Es spielten:
Katja Büscher im Tor, Pia Wolschendorf (1), Emma Philipp, Svenja Dompke (5/3), Lara Heilemann (1), Sophie Löber, Kristin Heinecke, Stella Koerth (4), Michaela Pusch (4), Nicol Oboda (1/1)

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